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Orgeln in Mecklenburg-Vorpommern

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Orgel im Doberaner Münster

Orgel in Bad Doberan

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Schuke-Orgel im Münster Bad Doberan

Die erste Orgel im Münster ist sehr wahrscheinlich nach der Klosterauflösung im Jahr 1552 hineingekommen, nachdem also durch die Reformation die Klosterkirche eine Pfarrkirche geworden ist. Aus den Büchern geht hervor, dass um 1600 Herzog Karl von Mecklenburg den Orgelbauer Valentin Christian beauftragt hat, ein Orgelwerk mit 22 klingenden Stimmen, verteilt auf Oberwerk, Brustwerk und Pedal zu bauen. Diese stand bis 1860 im Münster. Dann baute der berühmte mecklenburgische Orgelbaumeister Friese aus Schwerin eine neue Orgel mit 27 Registern mit Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal, wobei er einige Register aus der alten Orgel übernommen hat. Diese Friese-Orgel war bis 1978 im Gebrauch. Holzschädlinge und veraltete anfällige Technik dieser Orgel waren der Grund, warum man sich dann für einen Orgelneubau entschieden hat. Seit 1980 nun steht eine Orgel mit 44 Registern von der Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam im Münster. Sie besitzt 3 Manuale Hauptwerk, Rückpositiv, Schwellwerk und dazu ein Pedal. Ein Register ist noch original aus der historischen Friese-Orgel erhalten: Die "Gambe", ein zartes Streichregister im Schwellwerk.

Die Disposition der Schuke-Orgel im Münster zu Bad Doberan

Rückpositiv Hauptwerk Schwellwerk Pedal C-c’
Rückpositiv:
Gedackt 8'
Quintadena 8'
Principal 4'
Rohrflöte 4'
Sesquialtera 2f.
Gemshorn 2'
Scharff 4f.
Krummhorn 8'
Tremulant
Gedackt 16'
Principal 8'
Rohrflöte 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Mixtur 6f.
Scharff 4f.
Trompete 8'
Trompete 16'
Pommer 16'
Principal 8'
Spillpfeife 8'
Gambe 8'
Oktave 4'
Blockflöte 4'
Nassat 2 2/3
Hohlflöte 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Sifflöte 1'
Mixtur 5f.
Oboe 8'
Dulcian 16'
Tremulant
Schweller

Principal 16'
Subbaß 16'
Quinte 10 2/3'
Oktave 8'
Gemshorn 8'
Oktave 4'
Bauernflöte 2'
Mixtur 6f.
Posaune 16'
Trompete 8'

4 freie Kombinationen, Koppel I/II, III/II, I/Ped., II/Ped., III/Ped. ( I-RP / II-HW / III-SW )